THEMA

Zähneknirschen


Viele Menschen neigen dazu in Stresssituationen die Zähne aufeinanderzupressen. Die
Redensart "Zähne zusammenbeißen und durch" als gutgemeinter Ratschlag vor einer schwierigen Situation drückt diese Eigenheit des menschlichen Vehaltens gut aus. Dabei muss es nicht ausgerechnet eine heikle Stelle beim Eisklettern sein, es genügt oft schon der Absturz des Computers oder ein Überholmannöver mit dem Auto.

Vielen Menschen ist diese tägliche Knirschbelastung der Zähne untertags nicht bewusst. Bei  einigen anderen tritt exzessives Zähneknirschen, das heisst Belastung ohne Kauakt, während des Schlafs auf.

Die Ursachen nächtlichen Zähneknirschens sind ebenso vielfältig wie die während des Tages, außerdem aber gibt es häufig Fälle, bei denen eine Stressursache nicht gefunden werden kann. Mögliche andere Gründe sind eine Zahnfehlstel

lung oder eine eigene konstitutionelle Prädisposition.

Tatsache jedenfalls ist, dass das Knirschen die Zähne und auch das Kiefergelenk schädigen kann und deshalb Gegenmaßnahmen ergriffen werden sollten.

Welche Möglichkeiten gibt es dazu ?

1. Untertags kann man sich selbst beobachten und sich andere Möglichkeiten zum Stressabbau suchen.

2. Nachts könnte beim Verdacht, dass Stress eine Rolle spielt, alles helfen, was zu einer Entspannung der Situation führen kann. Von Beruhigungsmitteln über Psychotherapie, autogenem Training und Massagen ist alles möglich und durchaus sinnvoll.